Text zu Sprache

Text einfügen, Stimme wählen, Knopf drücken. Gesprochen wird vom eigenen Betriebssystem: Der Text verlässt das Gerät nicht, und nichts wird pro Zeichen abgerechnet.

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Es gibt keinen Download-Knopf, und das ist ehrlich: Der Browser gibt die Stimme über die Soundkarte aus, ohne der Seite einen Audiostrom zu geben — eine Datei lässt sich hier also gar nicht bauen. Zum Aufnehmen nutzen Sie den Bildschirmrekorder Ihres Systems.

So geht es

  1. Den vorzulesenden Text einfügen oder tippen.
  2. Stimme wählen — die Liste stammt aus den installierten Sprachen des Geräts.
  3. Tempo und Tonhöhe anpassen, falls die Vorgabe zu schnell oder zu flach klingt.
  4. «Vorlesen» drücken; Pause und Fortsetzen an derselben Stelle sind möglich.

Gut zu wissen

Woher die Stimmen kommen

Der Browser bringt keine eigenen Stimmen mit — er fragt das Betriebssystem. Deshalb sieht die Liste auf jedem Gerät anders aus: Ein Telefon hat meist mehrere Stimmen je Sprache, ein Desktop-Linux womöglich gar keine, solange kein Sprachpaket installiert ist. Das heißt zugleich: kein Zeichenlimit und kein Abo — die Arbeit erledigt Software, die Sie schon besitzen.

Langer Text wird in Stücken gelesen

Bekommt die Sprachausgabe einen ganzen Artikel, steigt sie unterwegs aus: Chrome hört nach etwa fünfzehn Sekunden auf, wenn die Warteschlange nicht angestoßen wird, und Safari verwirft alles nach den ersten paar hundert Zeichen. Deshalb wird der Text an Satzgrenzen geteilt und Satz für Satz eingereiht. Ein Schnitt nach Zeichenzahl fiele mitten ins Wort — und das hört man als Stottern.

Häufige Fragen

Kann ich die Audiodatei herunterladen?

Nein, und der Grund lohnt sich zu wissen: Der Browser schickt die erzeugte Sprache direkt an die Soundkarte, ohne der Seite einen Audiostrom zu geben — es gibt hier also nichts, woraus sich eine Datei bauen ließe. Zum Mitschneiden nutzen Sie den Bildschirm- oder Audiorekorder Ihres Systems.

Die Stimmenliste ist leer. Was nun?

Im System ist keine Stimme installiert. Unter Windows fügt man sie in den Spracheinstellungen hinzu, unter Android und iOS in der Bedienungshilfe, unter Linux über ein Stimmpaket für speech-dispatcher. Danach die Seite neu laden — die Liste wird beim Laden gelesen.

Warum klingt derselbe Text in einem anderen Browser anders?

Weil die Stimme vom System kommt, die Wahl der Standardstimme, der Umgang mit Pausen und das genaue Tempo aber zum Browser gehören. Chrome bietet zusätzlich Netzstimmen an, die glatter klingen und eine Verbindung brauchen.

Geht der Text an einen Server?

Die Seite schickt nichts. Wählen Sie eine als Netzstimme gekennzeichnete Stimme, kann der Browser selbst das Audio beim Dienst des Anbieters holen; lokale Stimmen, die hier bevorzugt werden, arbeiten vollständig offline.

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